Photovoltaik

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Es gibt verschiedene Grundtechniken, wir stellen hier einmal die 3 Gängisten vor.

1. Dünnschicht Technik:
Besonders geeignet für Freiflächen und Felder. Günstig in der Produktion jedoch schlecht im Wirkungsgrad. Module diesen Typs brauchen ca. die doppelte Fläche im Vergleich zu hochwertigen Modulen.

2. Polykristalline Technik:
Grundlage der Photovoltaik ist Silizium. Je reiner der Rohstoff desto besser die Leistung. Dementsprechend ist reines Silizium teurer da es seltener vorkommt. Polykristallines Silizium bedeutet daher das aus verschieden gewachsenen Siliziumkristallen ein Modul hergestellt wird. Da polykristallines Silizium häufiger vorkommt ist es günstiger als reines Silizium. Der Vorteil des Preises will jedoch gut überlegt sein, da durch schlechteren Wirkungsgrad und kürzere Lebenszeit auch weniger Einnahmen erzeugt werden.

3. Monokristalline Technik:
Hier wird nur reines Silizium verwendet. Diese Technik überzeugt durch den besten Wirkungsgrad und die längste Lebenszeit. In der Vergangenheit wurde sie aus Preisgründen nicht verbaut, heute gilt sie als Qualitätststandard. Aber das Wichtigste: Sie ist im Vergleich zu den polykristallinen Modulen nicht mehr spürbar teurer und damit der Preis/Leistungsieger im Bereich Dachflächen.